Licht, Struktur und Garten verbinden sich zu einem Raumkontinuum

In dem 1978 fertig gestellten Gebäude in starker Hanglage wird der hohe Stellenwert des Aussenraumbezugs deutlich, der für das Schaffen von Silvia Gmür eine bestimmende Komponente werden sollte.
Das in Massivbauweise erstellte Untergeschoss trägt eine Holzkonstruktion, die im gesamten Haus über mehrere Ebenen sichtbar ist. 
Im Erdgeschoss fliessen die einzelnen Wohnbereiche ineinander und es entsteht ein grosszügiges Raumgefüge, das sich an verschiedenen Stellen visuell und räumlich mit dem Aussenraum verzahnt. Grossflächige Verglasungen und Oberlichter ermöglichen eine optimale Belichtung, aber auch den Blick in üppiges Grün oder über die Stadt Basel.
Der horizontale Raumfluss wird durch ein offenes Raumgeflecht in der Vertikalen ergänzt. Lufträume, Gallerien und einzelne konstruktive Elemente werden inszeniert, erlauben Einblicke, Durchblicke und erzeugen eine räumliche Vielschichtigkeit.

Im Gegensatz zu den grosszügigen Flächen des täglichen familiären Beisammenseins stehen die eher klein gehaltenen Schlaf- und Kinderzimmer, die mehr dem Rückzug als dem Aufenthalt vorbehalten sind. 

Das Haus wurde 2025 energetisch ertüchtigt und aufgefrischt. Ein PV Dach mit blauen Zellen in Kombination mit Wärmepumpen ermöglichen, das Haus als Nullenergie Haus zu betreiben. Der Innenraum wurde denkmalpflegerisch behandelt, das Resultat ist ein zeitloses Haus dass den modernsten Energieansprüchen eines Neubaus entspricht ohne es optisch beeinträchtigen zu müssen. 

Pläne siehe ->Haus S. Gmür 1978

Sanierung 2025

Neubau Einfamilienhaus 1978

Bauherrschaft: Reto Gmür

Planungsphasen:
Planung und Ausführung

Fotos: Nina Baisch